Der Konfirmandenunterricht in Hebsack-Rohrbronn

Eingeladen zum Konfirmandenunterricht sind diejenigen, die evangelisch sind und zu dem Jahrgang gehören, der im nächsten Schuljahr die 8. Klasse besucht. 

Der Konfirmandenunterricht findet am Mittwochnachmittag oder frühen Mittwochabend statt, denn von den Schulen ist der Mittwochnachmittag für den Konfirmandenunterricht im achten Schuljahr freizuhalten.

Wir laden auch bisher nicht getaufte Jugendliche ein! Der Konfirmandenunterricht ist in diesem Fall Taufvorbereitung, die Taufe findet dann in kurz vor oder an der Konfirmation statt.

Termine für die Konfirmandenzeit 2016/2017:

  • Konfirmandentage: 8./9.07.2016 im Johannes-Brenz-Haus, Beginn 18 Uhr
  • Die Konfirmandenvorstellung findet im Gottesdienst am Sonntag, 17.07.2016 statt
  • Beginn Konfirmandenunterricht: Mittwoch, 14.09.2016, 17 Uhr
  • Konfi-Cup: Mittwoch, 28.09.2016, 14-17 Uhr
  • Konfi Abend(mahl)aktion: Freitag, 11.11.2016, 18-22 Uhr
  • Konfi-Tag: Samstag, 25.03.2017, 9-17 Uhr in Schorndorf
  • Konfi-Freizeit: 31.03.-02.04.2017
  • Konfirmandenabendmahl: Samstag, 13.05.2017, 18 Uhr
  • Konfirmation: Sonntag, 14.05.2017, 10 Uhr

Wir als Kirchengemeinde freuen uns auf die gemeinsamen Monate mit Euch und mit Ihnen.


 

 

Konfirmation

Die Konfirmation mit dem vorangehenden Konfirmandenjahr ist eine Übergangszeit. Aus Kindern werden junge Erwachsene. Sie werden juristisch gesehen „religionsmündig“ und können über ihre Religions- und Konfessionszugehörigkeit selber entscheiden. Auch körperlich-seelisch wachsen sie über das Kinderalter hinaus und die Eltern erkennen, dass sie ihre Kinder Stück für Stück ins Leben „entlassen“ sollen. In dieser Übergangszeit soll die Beschäftigung mit Gott und der Welt ein wenig Orientierung und Halt geben. Der christliche Glaube bietet hier eine Chance, indem er Gott in Spiel bringt, der auf dem Lebensweg und bei Lebensentscheidungen mitgeht, segnet und führt.

Ein Fest für Familie und Gemeinde

Die Konfirmation ist fester Bestandteil des kirchlichen Lebens in der evangelischen Kirche. Junge Menschen entscheiden dabei selbst über ihre Haltung zu Glaube und Kirche.

Nahezu alle getauften Jugendlichen werden auch konfirmiert. Für andere ist die Konfirmation der Anlass, ihre Taufe nachzuholen.

Früher war mit der Konfirmation die Kindheit zu Ende und man war erwachsen. Heute ist dieser Übergang fließend geworden und für die Konfirmierten ändert sich wenig. Dagegen empfinden viele Eltern diese Zeit als einen tiefen Einschnitt in der Beziehung zu ihren Kindern. Diese Veränderung ist mit Hoffnungen und Ängsten verbunden. Wie auch bei der Taufe können sich die Eltern bei der Konfirmation vergewissern: Gott begleitet mein Kind auf seinem Lebensweg. Dabei übernimmt auch die Gemeinde Verantwortung für die Kinder.

 

Konfirmation als Antwort

Im Konfirmationsgottesdienst entscheiden die Jugendlichen selbst über ihre Haltung zu Glauben und Kirche. Die meisten wurden schon als Babys getauft.

Auf Gottes Ja zum Täufling antworteten die Eltern und Paten stellvertretend mit ihrem Ja. Welche Bedeutung die eigene Entscheidung im Leben bekommt, diese Frage stellt sich jeden Tag neu. Die Konfirmation erinnert die Jugendlichen daran, dass Gott auf ihre eigene Antwort wartet und dass sie diese Antwort auf Gottes Zuwendung mit ihrem ganzen Leben geben sollen. Zugleich werden die Jugendlichen mit der Konfirmation auch zu weitgehend gleichberechtigten Mitgliedern der Gemeinde. So können sie zum Beispiel Taufpaten werden und schon mit 16 an den Wahlen zum Kirchengemeinderat und zur Landessynode teilnehmen.

Ein Fest für die Familie

Nicht zuletzt ist die Konfirmation auch ein Fest für die Familie. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden sind nun keine Kinder mehr und so ändert sich auch ihre Rolle in der Familie. Das kann ebenso ein Anlass zum Feiern sein wie die Dankbarkeit für den vergangenen Lebensabschnitt.

 

 







Wochenspruch aus der Bibel:
Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.
Lukas 19,10